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Kinsale (Irland) - Mai 2002
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1. Tag - 26.05.2002 (Sonntag)


Pünktlich um 4:00 Uhr kam der telefonisch bestellte Mietwagen und brachte uns zügig zum aufwendig neu gestalteten Flughafen, während wir Mühe hatten, die Augen offen zu halten.

Die letzte Nacht war recht kurz, da wir uns unnötigerweise den niveaulosen Grand Prix de la Chanson de la Eurovision im Fernsehen angetan hatten (heute bekannter als Eurovision Song Contest), der bis Mitternacht übertragen worden war.

Aber jetzt hieß es zunächst Einchecken, was recht einfach war, nachdem uns die Angestellte vom First-Class-Schalter hochnäsig abgewiesen hatte.

Nach der kurzen Schlange am Business-Schalter erhielten wir fix und fertige Bordkarten für beide erforderlichen Flüge: Zuerst nach London-Heathrow und dann weiter nach Cork.

Unsere Koffer mit den nagelneuen Adress-Anhängern bekamen die entsprechenden Papierstreifen und nachdem wir einer wildfremden Frau, die nervös meinte Ich muss mal!, den Weg zur Toilette erklärt hatten (sehen wir etwa aus wie Flugpersonal?), konnte es bald losgehen.

Um 7:15 Uhr sollte der Start sein, war er aber nicht!

Immerhin eine Viertelstunde später meldete der Kapitän den Abflug als erfolgt, war er aber nicht!

Bereits in den Wolken bemerkten wir den ungewöhnlich hohen Druck auf den Ohren. Auch im Cockpit schien dies nicht verborgen geblieben zu sein.

Die professionell ausdruckslose Stimme des Piloten (bloß keine Panik!) meldete einen Schaden am Druckluftsystem und die Maschine beschrieb eine weiträumige Kurve, bevor wir wieder in Düsseldorf landeten.

Die hauseigene Technik-Crew der British Airways lief geschäftig herum und irgendwann hieß es: The problem is fixed. We're parting in a few minutes.

In Heathrow angekommen stellten wir zu unserem Entzücken fest, dass unser Anschlussflug bereits weg war! Nach weiterer Verzögerung wegen schlechten Wetters flogen wir endlich um 15:00 Uhr Ortszeit weiter nach Cork.

Dort angekommen stellte sich erwartungsgemäß heraus, dass unsere Koffer den Weg wohl nicht gefunden hatten! Palaver am Schalter, Adressen aufschreiben, suchen, fluchen - aber Pustekuchen.

Ohne Koffer ging es zur Suche nach dem Mietwagenschalter. Langes Suchen nach unserer Reservierung am Schalter der Firma Hertz - ach so, ist ja die Firma Budget.

Radebrechen mit derem Mitarbeiter, zusätzliche Kosten für Vollkasko bezahlen, auf die Suche nach dem blauen Fiat Punto machen und dann erste Fahrt im Rechtslenker im Linksverkehr nach Kinsale.

Su meisterte die Strecke heldenhaft, sogar das Auto blieb fast heil (ein umgeknickter Außenspiegel ist nicht erwähnenswert) und bald hatten wir unsere Pension (das Dooneen) gefunden.

Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf den Weg zum Ardbrack. Den längst überfälligen Besuch im Ramada (damals war die Mama da) wollte ich auch noch hinter uns bringen.

Nach einem abschließenden Blick über die Bandon-Bay kamen wir im The Spaniard endlich zum Abhängen bei Kinsaler Lagerbier und einem Sandwich mit Käse, Schinken und Tomate.

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