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Cala Ratjada (Mallorca) - September 2005
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1. Tag - 26.09.2005 (Montag)


Ich bin nicht abergläubisch - nein nein! Heute ist der 26. (also zweimal 13) und nachher fliegen wir zum 13. Mal gemeinsam auf unsere Insel. Jetzt ist es kurz nach Mittag (13:00 Uhr!). Zum Glück geht der Billigflieger (HLX) erst um 18:13 Uhr. Was soll's? Ich bin ja nicht abergläubisch...!

In alter Tradition hatten wir nach dem Vorabend-Checkin ausgiebig und genussvoll im La Venta gegessen! Am reservierten Tisch Nummer 1 wurden uns feinstes Filet (vom Lamm und Rind) sowie gemischter Salat, Champignons und Rosmarinkartoffeln serviert. Hinterher gab es Espresso Macchiato und Grappa, alles köstlich wie immer.

Eines war allerdings nicht wie immer: Es gab diesmal keinen Vorabend-Checkin. HLX bot dies nicht an...

Über den Flug selbst gab es eigentlich nicht viel zu sagen. Es lief alles sehr reibungslos und überpünktlich kamen wir in Santa Ponsa an (der Mallorquiner schreibt es übrigens Santa Ponça). Wir hatten 22:00 Uhr geschätzt, doch bereits um halbzehn Uhr hielt der kleine Transferbus (vom Flughafen Palma de Mallorca) vor unserem Hotel Pionero - wie sinnig: schließlich waren wir hier an der Südwestküste unserer Lieblingsinsel zum ersten Mal, also Pioniere.

Die Anreise war nicht zuletzt schon deshalb so problemlos, weil wir als routinierte Globetrottel (...oder so...) das Taxi zum Flughafen großzügig vordatiert hatten.

Der Taxifahrer, ein ebenso waschechter wie redseliger Kölner, war nicht nur frei von Unpünktlichkeit, sondern auch von Schweißgeruch und Heino-Geplärre, wie wir es in der Vergangenheit schon erlebt hatten.

Vor dem Schalter unserer Fluggesellschaft HLX (also der Sparversion von Hapag Lloyd) waren wir fast die ersten und so hatten wir eine große Auswahl bei den Sitzplätzen. Gleichermaßen geographisch wie astronomisch bewandert buchten wir zwei fordere Plätze im Bereich E-F, also in Flugrichtung rechts, wo der Sonnenuntergang zu erwarten war.

Später im Flugzeug versuchte doch glatt einer dieser aalglatten Stewards unsere Plätze auseinander zu reißen zugunsten einer Familie, die augenscheinlich nicht rechtzeitig vorgesorgt hatte.

Mit schlechtem Gewissen, aber erfolgreich, verteidigten wir unsere Plätze in der Reihe 7 und beobachteten während der Überquerung des Golfs von Lyon die über den Wolken untergehende Sonne, indes uns wegen eines entsprechenden Gutscheins der Reisegesellschaft ein kostenloses Sandwich gereicht wurde.

Bei unserer Landung in Palma um 20:15 Uhr bemerkten wir große Wasserlachen auf dem Rollfeld. Gleichzeitig war der Himmel trocken. Es schien, als seien wir keine Minute zu früh gelandet (Wenn Engel reisen...).

Im Hotel angekommen ging es unkompliziert weiter. Nach wenigen Minuten hatten wir im Zimmer 453 (schön weit oben) unsere Koffer abgestellt und uns frisch gemacht, da waren wir auch schon wieder unten an der Rezeption, um uns über die fehlenden Handtücher zu beschweren.

Danach machten wir unsere erste Erkundungsrunde durch den Ort, auch auf der Suche nach etwas Essbarem. Vom Bus aus hatte ich vorher noch jede Menge offene Restauration mit regem Publikumsverkehr beobachtet. Jetzt plötzlich wurden reihenweise rechts und links die Rollläden herunter gelassen, die Stühle und Tische angekettet und die Neonbeleuchtung abgeschaltet.

Zuletzt - mein Magen hing schon auf halbacht und ich hatte Hunger wie ein Krokodil - zog Su mich zielstrebig in ein Bistro direkt an der Durchgangsstraße. Es war gerade ein Tisch in der Ecke frei geworden und beim Hinsetzen las ich den Lokalnamen: Crocodillo's! (Später lasen wir auf der viersprachigen Karte, dass tatsächlich Krokodilsteak angeboten wurde - für 15,50 EUR).

Aufatmend bestellten wir lediglich Knoblauchbaguette und genossen die Flasche guten, weißen Hauswein für 7,95 EUR. Gegen Mitternacht war endlich Zeit für's Bett.

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